21.09.2021 • 17:00 - 18:00 Uhr

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

Faxe, handschriftliche Notizen, verschiedene Datenformate – heute oft noch Alltag bei der Aufnahme und Weitergabe von Gesundheitsdaten. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist nicht nur in Deutschland noch ungenügend. Dies ist besonders bedauerlich, da immer mehr Datenpunkte produziert werden, die unschätzbaren Wert für die Gesundheitsforschung aber auch für andere Bereiche der Biotechnologie haben. Die Digitalisierung von biologischen Daten ist daher unabdingbar. Um den Datenschatz heben zu können, brauchen wir zudem gute Algorithmen und die künstliche Intelligenz (KI). Wo stehen wir bei Digitalisierung und KI? Wie können die Rahmenbedingungen dafür in Deutschland verbessert werden und wie groß ist das Potenzial der Digitalisierung in der Biotechnologie?

Chair

Dr. André Domin Technologiepark Heidelberg GmbH

Professional

Seit 2010 CEO -Technologiepark Heidelberg GmbH
2016 CEO – Technologieförderung Heidelberg GmbH
2014-2015 Interim CEO - Foundation Youth & Science gGmbH – explo
2009 – 2010 CEO - LIFE Epidemiology Research Cluster - University Leipzig
2002 - 2003 Centre for Environmental Research, Leipzig
Assistant of the Directorate Research
Director of the Bureau Deutsche Bundesstiftung Umwelt
2000 - 2002 University Rostock
Project Leader
1995 – 2000 University Leipzig
Scientific Assistant
Doctoral thesis University Leipzig, Institute Plant Physiology

Education

1995 Johannes-Gutenberg-University Mainz
Diploma thesis
Pulse-Amplitude-Modulated fluorescence of PS II in P. tricornutum
Studies: Biology: Botany, Zoology, Anthropology, Geology

Vorträge

Christian Dreischer Computomics GmbH

Prof. Dr. Roland Eils Berlin Institute of Health in der Charité Universitätsmedizin Berlin & Universitätsklinikum Heidelberg

Gründungsdirektor Zentrum Digitale Gesundheit, Berlin Institute of Health in der Charité Universitätsmedizin Berlin
und
Health Data Science Unit, Universitätsklinikum Heidelberg

Zuvor war er Gründer und Geschäftsführerender Direktor des Systembiologiezentrums BioQuant der Universität Heidelberg. Seine Gruppe hat bedeutende Beiträge auf dem Gebiet der Systembiologie und Krebsgenomik geleistet, hauptsächlich im Rahmen des International Cancer Genome Consortium. Er hat über 350 Publikationen veröffentlicht, die 32000 Mal zitiert wurden, was zu einem h-Index von 85 führt (Quelle: google scholarsolar). Neben seiner akademischen Tätigkeit hat er ein Biotechnologie-Unternehmen gegründet und betreibt seit 20 Jahren ein Technologietransferzentrum im Verbund der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer.

Aktuelle Position

  • Gründungsdirektor des Zentrums digitale Gesundheit und Professor für Digitale
  • Gesundheit am Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin seit 2018
  • Leiter der Health Data Science Unit am Universitätsklinikum Heidelberg seit 2018

Frühere Positionen

  • Leiter der Abteilung "Theoretische Bioinformatik" (B080), DKFZ Heidelberg 2002-2018
  • Ordinarius der Bioinformatik & Funktionellen Genomik, Universität Heidelberg 2004-2018
  • Direktor des Heidelberger Zentrums für Personalisierte Onkologie (DKFZ-HIPO) 2012-2018

Aktivitäten in der wissenschaftlichen Gemeinschaft

  • Koordinator des HiGHmed Verbundes aus acht Universitätskliniken in der Medizininformatikinitiative des Bundes seit 2016
  • Mitglied des Organisationskomitees der Initiative Human Cell Atlas seit 2017
  • Co-Koordinator des Heidelberg Excellence Centers des deutschen Netzwerks für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI) seit 2014
  • Sprecher des Forschungsbereich Funktionale Genomik, DKFZ 2009-2014
  • Koordination des Datenmanagements und der Datenanalyse für drei deutsche Konsortien innerhalb des International Cancer Genome Consortium (ICGC) 2009-2017

Auszeichnungen (Auswahl)

  • Gewähltes Mitglied der Leopoldina 2018
  • Heidelberg Molecular Life Science Preis (100.000€ geteilt mit H. Augustin) 2014
  • BioFuture-Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 1999

Wolfram Schulze Rentschler Biopharma SE

Wolfram Schulze startete 2008 bei der Siemens AG, wo er innovative IT-Architekturen entwickelte, ein Beratungsteam für Agile Software Engineering Practices in Peking, China aufbaute und die Gründung des Siemens China Innovation Centers in Suzhou aktiv mitgestaltete. Seit 2017 leitet er als Vice President Information Systems & Organisation die Digital Unit als globale IT-Funktion der Rentschler Biopharma und seiner Tochtergesellschaften. Mit starkem Fokus auf strategisches Portfoliomanagement, Digital Innovation und Kompetenzentwicklung ist er für das Vorantreiben der „Rentschler Biopharma Digital Roadmap 2025“ im Kontext der Digitalen Transformation und Industrie 4.0 verantwortlich. Darüber hinaus gestaltet er die Business Process Excellence und das Corporate Innovation Framework des Unternehmens. Er beschäftigt sich besonders mit der Bedeutung der Digitalisierung für den nahtlosen Datenaustausch zwischen allen Partnern und sich daraus ergebenden Chancen neuer Services und Geschäftsmodelle entlang der gesamten biopharmazeutischen Wertschöpfungskette.

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