20.09.2021 • 13:00 - 14:00 Uhr

European Green Deal – Modellregion Deutschland

Mit dem „Green Deal“ möchte die EU-Kommission Europa bis 2050 klimaneutral machen. Geplant ist nicht weniger als die effiziente Ressourcennutzung, eine kreislauforientierte Wirtschaft sowie die Wiederherstellung der Biodiversität. Zum „Green Deal“ gehört somit zwingend die Transformation in eine biobasierte nachhaltige Wirtschaft, eine Bioökonomie. Wie trägt Deutschland zur Erreichung dieser Transformation bei? Welche Rolle spielen die Modellregionen und welche Branchen stehen für die Umsetzung des Green Deals besonders im Fokus? Wie nachhaltig wäre die Bioökonomie ohne die Biotechnologie?

Moderation

Prof. Dr. Ralf Kindervater BIOPRO Baden-Württemberg GmbH

Podium

Roman Brenne Europäische Kommission

Roman Brenne, Policy Officer in the Bioeconomy & Food Systems Unit of the Directorate-General for Research & Innovation at the European Commission

Roman Brenne is a Policy Officer in the Bioeconomy & Food Systems Unit of the Directorate-General for Research & Innovation at the European Commission, mainly responsible for the implementation of the 2018 updated EU Bioeconomy Strategy and International Bioeconomy Cooperation. Roman has a Master of Science in International Politics from Trinity College Dublin and a Bachelor of Arts in History and Political Science from the University of Wuppertal. He started his career with the business consultancy Accenture in Dublin and joined the European Commission in March 2017.

Dr. Friedrich Gröteke Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Friedrich Gröteke ist seit 2006 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beschäftigt. Schwerpunkte seiner Arbeit waren regionale Wirtschaftspolitik, Strukturpolitik, Energiepolitik und Industrie 4.0 / Digitalisierung. Seit September 2020 leitet er das Referat Bioökonomie, biobasierte Rohstoffe, Biotech- und Lebensmittelindustrie. Er studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte an der Philipps-Universität in Marburg.

Dr. Martin Langer BRAIN Biotech AG

Dr. Martin Langer, Jahrgang 1965, ist Biochemiker und Molekularbiologe. Er studierte Biologie an der Technischen Universität Darmstadt, Adelaide University (Australien) und Universität Karlsruhe.

Seit 1995 arbeitet Dr. Langer bei BRAIN, zu Beginn als Projektleiter. Zwischen 1999 und 2005 war er für das von der BRAIN ausgegründete Unternehmen VISCUM im Bereich der pharmazeutischen Biotechnologie tätig. Dort hatte er die Leitung der Geschäftsentwicklung inne und war neben der Identifizierung externer Kooperationspartner auch für die Einwerbung und Verwendung von Risikokapital verantwortlich. Zwischen 1999 und 2003 war er außerdem Mitglied des VISCUM-Aufsichtsrates.

Im Juni 2005 übernahm Dr. Langer die Einheit Corporate Development bei BRAIN. In dieser Position war er zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden verantwortlich für die Unternehmensentwicklung, wozu beispielsweise auch der Aufbau, die Realisierung und Koordination der Strategischen Allianz „NatLifE 2020“ zählte. Im Januar 2013 wurde er in die Geschäftsleitung der BRAIN AG berufen. Von Dezember 2018 bis April 2020 verantwortet Dr. Langer als Leiter die Geschäftseinheit Industrial BioSolutions, in der u.a. die Geschäftsfelder Green & Urban Mining betreut werden. Im Mai 2020 übernahm Langer die neu geschaffene Position als Head of Business Development und verantwortet als solcher das New-Business-Development-Geschäft sowie das TMS-Geschäft der BRAIN Biotech AG.

Dr. Langer ist Mitglied im Pharma Lizenz Club Deutschland. Er vertritt BRAIN seit Juni 2018 als stellvertretender Vorsitzender im Vorstand des Industrieverband Weiße Biotechnologie (IWBio e.V.). Seit Juli 2020 ist er Mitglied im Aufsichtsrat der Enzymicals AG in Greifswald.

Dr. Judit Schrick-Szenczi Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg

Dr. Judit Schrick-Szenczi arbeitet als Referentin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und ist für die Koordinierung der Priorität 8 der EU-Donauraumstrategie zuständig. Sie verfügt über eine langjährige Expertise in der transnationalen Zusammenarbeit und war unter anderem auch stellvertretende Leiterin der Verwaltungsbehörde des Interreg Südosteuropaprogramms und unterstützte drei Jahre lang auch die deutschen Antragsteller als Nationale Kontaktstelle für das Interreg Donauprogramm.

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