09.04.2019 • 10:00 - 12:00 • Plenum

Eröffnung

Moderation

Tom Hegermann Freier Journalist

Tom Hegermann arbeitet als Journalist, Moderator und Trainer. Er hat an der Gesamthochschule Duisburg und der American University in Washington D.C. Politik, Geschichte, Amerikanistik und Journalismus studiert. 25 Jahre lang war er Radio-Moderator bei WDR 2.

Inzwischen ist der Schwerpunkt seiner Arbeit vor allem die Moderation von Kongressen und anderen öffentlichen Veranstaltungen. Außerdem gibt er eine Vielzahl von Seminaren zum Thema „Kommunikation in der Öffentlichkeit“.

Begrüßung

Dr. Peter Heinrich BIO Deutschland e. V.

Prof. Dr. Horst Domdey BioM Biotech Cluster Development GmbH

Nach seiner Promotion im Fach Biochemie im Jahre 1979 war Horst Domdey als Wissen­schaftler an verschiedenen deutschen, Schweizer und US-amerikanischen Instituten wie dem Max-Planck-Institut für Biochemie, dem ISREC, der UCSD und dem California Institute of Technology tätig. Von 1984 bis 1994 leitete er eine selbständige Arbeitsgruppe am Genzentrum der Universität München, 1994 wurde er als Professor für das Fach Biochemie an die LMU München berufen. Im gleichen Jahr gründete er zusammen mit Kollegen das Biotechnologie-Unternehmen MediGene. 1996 führte er die Biotech-Region München erfolg­reich in den BioRegio-Wettbewerb. Seit 1997 ist er Vorstand der BioM AG in Martinsried, seit 2006 Geschäftsführer der daraus hervorgegangenen BioM Biotech Cluster Development GmbH und darüber hinaus Sprecher des Bayerischen Clusters Biotechnologie. Von 2010 bis 2015 war er Sprecher des Münchner Spitzenclusterprogramms m4. Neben verschiedenen anderen Tätigkeiten ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats der Medigene AG, Mitglied des Aufsichtsrats des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin, Mitglied des Vorstands der Peter und Traudl Engelhorn Stiftung und des Vorstands der Stiftung für Stammzellenforschung und angewandte regenerative Medizin.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt Stadt Würzburg

Ansprache

Bundesministerin Anja Karliczek Bundesministerium für Bildung und Forschung

Seit dem 14. März 2018 ist Anja Karliczek Bundesministerin für Bildung und Forschung und Mitglied der Bundesregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Nach der Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Deutschen Bank AG und anschließender Übernahme in das Angestelltenverhältnis hatte sie eine weitere Ausbildung zur Hotelfachfrau mit Ausbildereignung im familieneigenen Hotelbetrieb absolviert. Seit dem Sommer 1994 arbeitete die dreifache Mutter bis zum Einzug in den Deutschen Bundestag in leitender Funktion im Hotel Teutoburger Wald.

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fern-Universität in Hagen schloss sie 2008 mit einer Diplomarbeit über die steuerliche Vorteilhaftigkeitsanalyse zur Auslagerung von Pensionsverpflichtungen aus Arbeitgebersicht ab.

Im Januar 2017 wurde sie zur Parlamentarischen Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt. Sie war im Deutschen Bundestag Mitglied des Finanzausschusses sowie stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss und im 4. Untersuchungsausschuss. Von Oktober 2013 bis Januar 2017 war sie ordentliches Mitglied des Tourismusausschuss.

Im Finanzausschuss wurde sie zur Berichterstatterin ihrer Fraktion zu den Themen Altersvorsorge, Mitarbeiterkapitalbeteiligung, Lebensversicherungsreformgesetz und Solvency II mit Anlageverordnung. Im Tourismusbereich zeichnete Anja Karliczek verantwortlich für die Aus- und Fortbildung im Hotel- und Gaststättenbereich, Qualitätsinitiativen im Deutschlandtourismus und den EU-Förderzeitraum 2014-2020.

Ihre politische Laufbahn begann 2004 mit der Wahl in den Rat der Stadt Tecklenburg. Dort wurde sie Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren und Soziales sowie der Verbandsversammlung der Volkshochschule Lengerich.

2009 wurde Anja Karliczek stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Tecklenburg. Im Januar 2011 übernahm sie den Vorsitz des CDU Stadtverbandes Tecklenburg und wurde ebenfalls Fraktionsvorsitzende. Letzteres Amt hatte sie bis 2014 inne. Vorsitzende des Stadtverbandes ist sie noch heute.

Bildnachweis: © BMBF/Laurence Chaperon

Impulsvortrag

David Spencer RWTH Aachen

David Spencer wurde am 22.04.1991 als Sohn einer deutschen Mutter und eines englischen Vaters in der Kaiserstadt Aachen geboren. In seiner Heimatstadt absolvierte er das Biologiestudium mit dem Schwerpunkt Physiologie und Genetik der Pflanzen. Hier stieg sein Interesse an den neuen Züchtungsmethoden und genome editing-Techniken. Seit 2018 promoviert er am Institut für Pflanzenphysiologie der RWTH Aachen zum Thema „Nachhaltiger Pflanzenschutz durch biotechnologische Optimierung des Sekundärstoffwechsels“ unter der Betreuung von Prof. Dr. Uwe Conrath. Als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes sieht Spencer die Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation als integralen Teil seines Berufs, weshalb er erstmals 2018 mit seinem Science Slam-Vortrag „Warum der Mops schlecht atmen kann – und was das mit Gentechnik zu tun hat“ auftrat. Seitdem wurde er für Kurzvorträge unter anderem zu einem Wissenschaftsabend in Hamburg und in das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Bonn eingeladen. Bei den Deutschen Biotechnologietagen 2019 wird David Spencer über das Imageproblem der (grünen) Gentechnik referieren.

Über das Imageproblem der Grünen Gentechnik

Keynotes

Prof. Dr. Dr. Matthias Tschöp Helmholtz Zentrum München

Professor Matthias H. Tschöp received his M.D. from Ludwig Maximilian University of Munich, where he also trained as a physician in internal medicine. In 1998 he accepted an invitation for a postdoctoral fellowship at the Eli Lilly Research Laboratories in Indianapolis, USA, before returning to Europe in 2002 to establish his independent research laboratory at the German Institute of Human Nutrition (DIfE) in Potsdam. He later returned to the United States where he joined the University of Cincinnati to ultimately serve as the Director of the Diabetes and Obesity Center of Excellence and Arthur Russell Morgan Endowed Chair of Medicine. In 2011, Matthias Tschöp accepted the position of Scientific Director of the Helmholtz Diabetes Center at Helmholtz Zentrum München and was named Chair of the Division of Metabolic Diseases at Technical University of Munich. Matthias Tschöp is the first German physician to receive the prestigious Alexander von Humboldt Professorship (2012). In 2012, he was named adjunct Professor at Yale University, USA. In 2013, he was elected into the German National Academy of Sciences (Leopoldina). Matthias Tschöp started the peer-reviewed open access journal Molecular Metabolism as Editor-in-Chief (2017-2018 impact factor: 6.3). In 2017, Matthias Tschöp received an honorary doctorate of the University of Leipzig and was named Director of Biomedicine of the Helmholtz Pioneer Campus in Munich, which he had co-founded. In 2018, he was elected as a member of the Bavarian Academy of Sciences and became CEO of Helmholtz Zentrum München.

Translationale Gesundheitsforschung der Zukunft am Helmholtz Zentrum München

Jens Holstein MorphoSys AG

Jens Holstein ist seit Mai 2011 Finanzvorstand der MorphoSys AG. Vor dieser Zeit bekleidete er ab 1995 verschiedene Führungspositionen im Fresenius-Konzern, zuletzt als Regional Chief Financial Officer für die Region EME (Europa/Mittlerer Osten) bei der Fresenius Kabi AG sowie als Geschäftsführer für die Fresenius Kabi Deutschland GmbH. Von 2006 bis 2010 war Jens Holstein als Regional Chief Financial Officer bei der Fresenius Kabi Asia Pacific Ltd. in Hongkong tätig. Zuvor war er unter anderem Geschäftsführer der Fresenius ProServe GmbH sowie Finanzvorstand und Arbeitsdirektor der Tochtergesellschaft Wittgensteiner Kliniken AG und, in früheren Positionen, u.a. Geschäftsführer der hospitalia care GmbH, kaufmännischer Leiter des Unternehmensbereiches Projekte & Services sowie der hospitalia international GmbH. Bevor Jens Holstein zu Fresenius stieß, verbrachte er mehrere Jahre in der Unternehmensberatung, mit Positionen in Frankfurt und London.
Herr Holstein erwarb ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre an der Universität von Münster.

Vom Technologie-Startup zum biopharmazeutischen Unternehmen MorphoSys - eine "Role Model" für die deutsche Biotechnologie

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