Prof. Dr. Ingo Röder

TU Dresden

Prof. Dr. Ingo Röder

Nach dem Studium der Mathematik an der Technischen Universität (TU) Dresden arbeitete Ingo Röder als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) der Universität Leipzig. 2003 erfolgte dort auch seine Promotion im Fach Theoretische Biologie/Medizin. Im Jahre 2009 habilitierte er sich in den Fächern Medizinische Bioinformatik, Statistik und Epidemiologie an der Universität Leipzig, wo er von 2003 bis 2010 als Gruppenleiter tätig war. Während dieser Zeit war Ingo Röder auch mehrfach als Gastwissenschaftler, z. B. am Centre for Nonlinear Dynamics in Physiology and Medicine, McGill University, Montréal, Kanada und am Department of Computing, Goldsmiths College, University of London, Großbritannien tätig.

2010 bekam Ingo Röder den Ruf auf die Universitäts-Professur für Medizinische Biometrie und Statistik an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und übernahm den gleichnamigen Lehrstuhl. Seither arbeitet er als Universitäts-Professor und Direktor des Instituts für Medizinische Informatik und Biometrie (IMB).

Neben seiner Tätigkeit als Institutsdirektor leitet Ingo Röder die Arbeitsgruppe „Computational Stem Cell Biology“ innerhalb des GermanStemCellNetwork (GSCN). Weiterhin ist er Mitglied des Projektkomitees der nationalen Systemmedizin-Initiative „e:Med“. Seit 2015 ist er wissenschaftlicher Leiter der CoreUnit „Data Management und Analytics“ (DMA) des Nationalen Zentrums für Tumorerkrankungen (NCT) am Partnerstandort Dresden.

Seine Hauptforschungsgebiete sind die theoretische Biologie und die Systemmedizin. Darüber hinaus ist Ingo Röder aber auch in den Bereichen Biostatistik und Bioinformatik tätig.

Seit Dezember 2018 ist Ingo Röder Studiendekan für den Studiengang Medizin an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden.

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